Hallo Martin,
die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Dorothea Orem ist ein sehr interessantes Pflegekonzept, wenngleich auch ein sehr schwieriges, wie ich finde. Hierbei steht aber nicht die Lösung einzelner Probleme im Vordergrund, sondern erwartet eine übergeordnete, systemische Betrachtungsweise pflegerischer Phänomene, sagte und schrieb Gerd Bekel. Er schrieb übrigens die erste deutscheAusgabe 25 Jahre nach Erscheinen von Nursing: Concepts of Practice. Ich hatte ca. 2 Jahre eine Fortbildung bei ihm,die abschließend auf einem internationalen Kongress in Leuven / Belgien endete. Noch heute arbeite ich gerne mit diesem Konzept, zwar nicht ausschließlich, aber oft hilft sie mir, um Pflege zu definieren.
Ich weiss zwar nicht genau, was Ihr da beabsichtigt und welche Vorkenntnisse Ihr zu dieser Theorie mitbringt, aber unstrittig ist die Arbeit nach Orem höchst interessant. Wenn Du etwas näher erklärst, worum es bei Eurem Projekt gehen soll, kann ich besser entscheiden, ob ich Euch dabei unterstützen kann.
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Albert Einstein
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Gruß Sigi
[Dieser Beitrag wurde von Sigi am 11. Dezember 2000 editiert.]



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)Sigi anschließen. Allerdings kritisiere ich neben der schwierigen Umsetzung in die Praxis, den Defizit Blickwinkel von Frau Orem. Gerade in eurem Bereich wäre eine Ressourcenorientierte Pflege doch sinnvoller, meine ich. Wir haben vor einem Jahr aus diesem Grund von den ATLs auf die AEDLs von Krohwinkel gewechselt und haben sehr viel erfolg. Einmal hat dieses einen Bezug zu den ATLs und ist damit schon bekannt und zusätzlich bringt die Fähigkeitenorientierung, sehr viel Selbstpflegepotential ans Tageslicht und die Pflege wird erfolgreicher.
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