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Thema: Spinnenbiß

  1. #1
    Andreas Delp
    Kein Forenmitglied Avatar von Andreas Delp

    Standard Spinnenbiß

    Hallo NG,

    im Web bin ich zufällig auf einer Seite gelandet, auf der die Wirkung eines
    Spinnenbisses zu sehen ist (Warnung: Nix für empfindliche Mägen!):
    und dort auf "3. Tag" usw.
    klicken.

    Besonders beunruhigend ist, das sich die Wunde zumindest bis zum 9. Tag ja
    immer weiter verschlimmert. Das Gift wirkt offenbar stark nekrotisch.
    Mich würden nun eher die Tage/Wochen danach interessieren.
    Wie groß seht ihr die Chance, das der Mann ohne bleibene Schäden davonkommt?
    Er ist ja offensichtlich in medizinischer Behandlung.
    Ich schätze das auch (oder sogar gerade) Nerven geschädigt werden, so das
    mit einem gelähmten Daumen zu rechnen ist.
    Was meint ihr dazu?

    TIA, Andreas

    P.S. Zumindest wird deutlich, das Spinnenangst nicht immer unbegründet
    ist...

    --
    Wer mir per Mail antworten möchte sollte 'zaphod' im Betreff erwähnen,
    sonst wird die Mail zusammen mit SPAM und Würmern ungelesen gelöscht.

  2. #2
    Klaus Wagner
    Kein Forenmitglied Avatar von Klaus Wagner

    Standard Re: Spinnenbiß

    Hallo Andreas,

    "Andreas Delp" <spamblock@der-wahnsinnige.de> schrieb im Newsbeitrag
    news:36c8bfF4uc8f2U1@individual.net...
    > Hallo NG,
    >
    > im Web bin ich zufällig auf einer Seite gelandet, auf der die Wirkung

    eines
    > Spinnenbisses zu sehen ist (Warnung: Nix für empfindliche Mägen!):
    > und dort auf "3. Tag" usw.
    > klicken.
    >
    > Besonders beunruhigend ist, das sich die Wunde zumindest bis zum 9. Tag ja
    > immer weiter verschlimmert. Das Gift wirkt offenbar stark nekrotisch.


    Vor ca. 20 Jahren besuchte ich in Sao Paulo das Instituto Butantao (?) Weiß
    nicht, ob der Name genau stimmt. Jedenfalls gewinnen die Mitarbeiter dort
    Gifte der bösartigsten Tiere Südamerikas.Da gab´s amputierte, eingelegte
    Gliedmaßen zu sehen.

    > Mich würden nun eher die Tage/Wochen danach interessieren.
    > Wie groß seht ihr die Chance, das der Mann ohne bleibene Schäden

    davonkommt?

    Würde sagen: Wenig

    > Er ist ja offensichtlich in medizinischer Behandlung.


    Sein Glück!

    > Ich schätze das auch (oder sogar gerade) Nerven geschädigt werden, so das
    > mit einem gelähmten Daumen zu rechnen ist.
    > Was meint ihr dazu?


    Es wird aus meiner Sicht wohl nur eine Amputation übrigbleiben. Ich bin aber
    kein Arzt!

    >
    > TIA, Andreas
    >
    > P.S. Zumindest wird deutlich, das Spinnenangst nicht immer unbegründet
    > ist...
    >
    > --
    > Wer mir per Mail antworten möchte sollte 'zaphod' im Betreff erwähnen,
    > sonst wird die Mail zusammen mit SPAM und Würmern ungelesen gelöscht.


    Gruß
    Klaus

    Der einzige, der einen Ozelotpelz wirklich braucht, ist der Ozelot.
    Mehr davon bei



  3. #3
    Klaus Wagner
    Kein Forenmitglied Avatar von Klaus Wagner

    Standard Re: Spinnenbiß

    Hallo Andreas,

    "Andreas Delp" <spamblock@der-wahnsinnige.de> schrieb im Newsbeitrag
    news:36c8bfF4uc8f2U1@individual.net...
    > Hallo NG,
    >
    > im Web bin ich zufällig auf einer Seite gelandet, auf der die Wirkung

    eines
    > Spinnenbisses zu sehen ist (Warnung: Nix für empfindliche Mägen!):
    > und dort auf "3. Tag" usw.
    > klicken.
    >
    > Besonders beunruhigend ist, das sich die Wunde zumindest bis zum 9. Tag ja
    > immer weiter verschlimmert. Das Gift wirkt offenbar stark nekrotisch.


    Vor ca. 20 Jahren besuchte ich in Sao Paulo das Instituto Butantao (?) Weiß
    nicht, ob der Name genau stimmt. Jedenfalls gewinnen die Mitarbeiter dort
    Gifte der bösartigsten Tiere Südamerikas.Da gab´s amputierte, eingelegte
    Gliedmaßen zu sehen.

    > Mich würden nun eher die Tage/Wochen danach interessieren.
    > Wie groß seht ihr die Chance, das der Mann ohne bleibene Schäden

    davonkommt?

    Würde sagen: Wenig

    > Er ist ja offensichtlich in medizinischer Behandlung.


    Sein Glück!

    > Ich schätze das auch (oder sogar gerade) Nerven geschädigt werden, so das
    > mit einem gelähmten Daumen zu rechnen ist.
    > Was meint ihr dazu?


    Es wird aus meiner Sicht wohl nur eine Amputation übrigbleiben. Ich bin aber
    kein Arzt!

    >
    > TIA, Andreas
    >
    > P.S. Zumindest wird deutlich, das Spinnenangst nicht immer unbegründet
    > ist...
    >
    > --
    > Wer mir per Mail antworten möchte sollte 'zaphod' im Betreff erwähnen,
    > sonst wird die Mail zusammen mit SPAM und Würmern ungelesen gelöscht.


    Gruß
    Klaus

    Der einzige, der einen Ozelotpelz wirklich braucht, ist der Ozelot.
    Mehr davon bei



  4. #4
    Marc A. Rohling
    Kein Forenmitglied Avatar von Marc A. Rohling

    Standard Re: Spinnenbiß

    On Wed, 02 Feb 2005 16:02:06 +0100, Andreas Delp wrote:

    [Spinnenbiß-Folge]
    >(Warnung: Nix für empfindliche Mägen!):


    Kommt auf den Geruch an! ;->>

    >Besonders beunruhigend ist, das sich die Wunde zumindest bis zum 9. Tag ja
    >immer weiter verschlimmert. Das Gift wirkt offenbar stark nekrotisch.


    Wieso das Gift? Für mich sieht das eher wie eine bakterielle Infektion
    mit (anaeroben?) Erregern aus. Allerdings handelt es sich um eine
    starkt ausgeprägte Infektion, und vielleicht hätte man früher
    "schneiden" müssen...

    >Mich würden nun eher die Tage/Wochen danach interessieren.


    Läßt sich nur äußerst schwer weissagen. Solche Wunden können von
    problemloser Abheilung bis zur Maximalvariante der Weichteilinfektion
    (der nekrotisierenden Fasziitis, Sterblichkeit 50% oder mehr) fast
    jede beliebige Richtung einschlagen und einem auch immer wieder
    "hochgehen".

    >Wie groß seht ihr die Chance, das der Mann ohne bleibene Schäden davonkommt?


    Wie gesagt, schwer zu sagen. Bei problemloser Abheilung nach
    mehrfachen Revisionen(Débridement)/Spülungen könnte bis auf die
    oberflächlichen Narben alles gut werden. Allerdings könnte auch eine
    Amputation in Betracht kommen, wenn der Verlauf das diktiert.

    >Ich schätze das auch (oder sogar gerade) Nerven geschädigt werden, so das
    >mit einem gelähmten Daumen zu rechnen ist.


    Nicht unbedingt. Natürlich könnnen Nervenschäden auftreten, aber dies
    läßt sich aus dem Bild weder entnehmen noch als hoch wahrscheinlich
    einstufen.

    >P.S. Zumindest wird deutlich, das Spinnenangst nicht immer unbegründet
    >ist...


    Tja, zumindest sollte man offensichtlich nicht versuchen, die Viecher
    zu streicheln. Oder sich dabei nicht beißen lassen. Oder dann
    wenigstens zurück beißen - die Spinne wird schon sehen, was sie davon
    hat! ;-)

    CU Marc
    --
    Wie funktioniert ein Wirbelsturm? Wie produziert er so gewaltige
    Energiemengen, und warum steht er im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz
    der Thermodynamik? Wie können wir dieses Phänomen nachbilden und die
    Umgebungswärme zur Energiegewinnung nutzen?

  5. #5
    Marc A. Rohling
    Kein Forenmitglied Avatar von Marc A. Rohling

    Standard Re: Spinnenbiß

    On Wed, 02 Feb 2005 16:02:06 +0100, Andreas Delp wrote:

    [Spinnenbiß-Folge]
    >(Warnung: Nix für empfindliche Mägen!):


    Kommt auf den Geruch an! ;->>

    >Besonders beunruhigend ist, das sich die Wunde zumindest bis zum 9. Tag ja
    >immer weiter verschlimmert. Das Gift wirkt offenbar stark nekrotisch.


    Wieso das Gift? Für mich sieht das eher wie eine bakterielle Infektion
    mit (anaeroben?) Erregern aus. Allerdings handelt es sich um eine
    starkt ausgeprägte Infektion, und vielleicht hätte man früher
    "schneiden" müssen...

    >Mich würden nun eher die Tage/Wochen danach interessieren.


    Läßt sich nur äußerst schwer weissagen. Solche Wunden können von
    problemloser Abheilung bis zur Maximalvariante der Weichteilinfektion
    (der nekrotisierenden Fasziitis, Sterblichkeit 50% oder mehr) fast
    jede beliebige Richtung einschlagen und einem auch immer wieder
    "hochgehen".

    >Wie groß seht ihr die Chance, das der Mann ohne bleibene Schäden davonkommt?


    Wie gesagt, schwer zu sagen. Bei problemloser Abheilung nach
    mehrfachen Revisionen(Débridement)/Spülungen könnte bis auf die
    oberflächlichen Narben alles gut werden. Allerdings könnte auch eine
    Amputation in Betracht kommen, wenn der Verlauf das diktiert.

    >Ich schätze das auch (oder sogar gerade) Nerven geschädigt werden, so das
    >mit einem gelähmten Daumen zu rechnen ist.


    Nicht unbedingt. Natürlich könnnen Nervenschäden auftreten, aber dies
    läßt sich aus dem Bild weder entnehmen noch als hoch wahrscheinlich
    einstufen.

    >P.S. Zumindest wird deutlich, das Spinnenangst nicht immer unbegründet
    >ist...


    Tja, zumindest sollte man offensichtlich nicht versuchen, die Viecher
    zu streicheln. Oder sich dabei nicht beißen lassen. Oder dann
    wenigstens zurück beißen - die Spinne wird schon sehen, was sie davon
    hat! ;-)

    CU Marc
    --
    Wie funktioniert ein Wirbelsturm? Wie produziert er so gewaltige
    Energiemengen, und warum steht er im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz
    der Thermodynamik? Wie können wir dieses Phänomen nachbilden und die
    Umgebungswärme zur Energiegewinnung nutzen?

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