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Thema: Morbus Crohn

  1. #1
    schonlinner@yahoo.com
    Kein Forenmitglied Avatar von schonlinner@yahoo.com

    Standard Morbus Crohn

    Hallo,

    wie es aussieht, hat der Arzt bei mir (35 Jahre) Morbus Crohn
    diagnostiziert. Dabei hatte ich "nur" starke Bauchschmerzen,
    die leider länger als 6 Stunden anhielten, so dass ich zum
    Arzt ging (sonst wäre ich einfach im Bett geblieben, bis
    sie vorbei sind und gut is). Solche Bauchschmerzen hatte ich
    bisher durchschnittlich pro Jahr maximal 1 mal, also nichts
    auffäliges.

    Tja, nach einem Tag waren sie wieder weg. Ich fuehlte (und
    fuehle) mich gesund. Allein der Arzt sagt, dass nach wie
    vor die Darmwand geschwollen ist.
    Aufgrund CT, Magenspiegelung, Darmspiegelungen, Blutuntersuchung
    und verschiedenen Ultraschall-Untersuchungen ist es Morbus
    Crohn.

    Meine Frage nun: Der Arzt meinte, ich müsse von nun an ständig
    Tabletten nehmen, um die Entzündung im Zaum zu halten. Für den
    Rest meines Lebens 3 mal täglich Tabletten (Budelofalk) schlucken?

    Was kann denn passieren, wenn ich die Tabletten nicht nehme?
    Der Arzt meinte dann, das reiche bis zum Darmverschluß und einer
    Notoperation. Ist da eine reale Gefahr oder lediglich eine
    Geschichte, um mir Angst einzujagen, so dass ich ja oft
    in der Praxis auftauche und er Rechnungen stellen kann?

    Gruß,
    Alex


  2. #2
    Joachim Pimiskern
    Kein Forenmitglied Avatar von Joachim Pimiskern

    Standard Re: Morbus Crohn

    schrieb:
    > Meine Frage nun: Der Arzt meinte, ich müsse von nun an ständig
    > Tabletten nehmen, um die Entzündung im Zaum zu halten. Für den
    > Rest meines Lebens 3 mal täglich Tabletten (Budelofalk) schlucken?





    Grüße,
    Joachim

  3. #3
    Sabine Wolf
    Kein Forenmitglied Avatar von Sabine Wolf

    Standard Re: Morbus Crohn

    <schonlinner@yahoo.com> schrieb

    >Meine Frage nun: Der Arzt meinte, ich müsse von nun an ständig
    >Tabletten nehmen, um die Entzündung im Zaum zu halten. Für den
    >Rest meines Lebens 3 mal täglich Tabletten (Budelofalk) schlucken?


    Sowas läßt sich eventuell auch mit Parasiten, bzw. deren
    ausgesonderten Stoffen, bekämpfen:


    Gab kürzlich ne schöne BBC-Sendung zum Thema Parasiten, da
    mußte eine Patientin alle paar Wochen Wurmeier zu sich nehmen
    und blieb beschwerdefrei.

    Sabine





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  5. #4
    Niklas Thilo
    Kein Forenmitglied Avatar von Niklas Thilo

    Standard Re: Morbus Crohn

    schrieb:

    > Tja, nach einem Tag waren sie wieder weg. Ich fuehlte (und
    > fuehle) mich gesund. Allein der Arzt sagt, dass nach wie
    > vor die Darmwand geschwollen ist.
    > Aufgrund CT, Magenspiegelung, Darmspiegelungen, Blutuntersuchung
    > und verschiedenen Ultraschall-Untersuchungen ist es Morbus
    > Crohn.


    Wurde diese Diagnose auch in Gewebeproben aus dem Darm histologisch
    (feingeweblich) bestätigt? Sicher oder wahrscheinlich? (Die
    Unterscheidung von der Colitis ulcerosa ist anfangs oft nicht leicht,
    manchmal unmöglich).

    > Meine Frage nun: Der Arzt meinte, ich müsse von nun an ständig
    > Tabletten nehmen, um die Entzündung im Zaum zu halten. Für den
    > Rest meines Lebens 3 mal täglich Tabletten (Budelofalk) schlucken?


    Du meinst sicher Budenofalk. Es muss nicht für den Rest des Lebens sein.
    M. Crohn ist häufig eine schubförmig verlaufende Erkrankung, so dass die
    Medikamente zwischenzeitlich reduziert oder ganz abgesetzt werden
    können. Bei einem erneuten Schub muss jedoch dann wieder behandelt
    werden. Die Einstellung der medikamentösen Behandlung ist sehr stark vom
    Verlauf abhängig. Außer Budenosid kann man auch 5-Aminosalicylsäure
    geben - es gibt also eine Alternative bei Nebenwirkungen, Unwirksamkeit
    o. ä.

    > Was kann denn passieren, wenn ich die Tabletten nicht nehme?
    > Der Arzt meinte dann, das reiche bis zum Darmverschluß und einer
    > Notoperation. Ist da eine reale Gefahr oder lediglich eine
    > Geschichte, um mir Angst einzujagen, so dass ich ja oft
    > in der Praxis auftauche und er Rechnungen stellen kann?


    Dein Arzt hat Recht. Ich habe solche Patienten mit Darmverschluss bei
    Morbus schon selbst gesehen und nachbehandelt - das ist weniger lustig.

    M. Crohn ist eine chronische Krankheit, die in der Regel nicht geheilt
    werden kann. Eine lebenslange Verlaufskontrolle durch erfahrene Ärzte
    ist insbesondere nötig. Danach richtet sich dann auch die Behandlung,
    die sehr, sehr verschieden aussehen kann.

  6. #5
    Niklas Thilo
    Kein Forenmitglied Avatar von Niklas Thilo

    Standard Re: Morbus Crohn

    Sabine Wolf schrieb:
    > <schonlinner@yahoo.com> schrieb
    >
    >
    >>Meine Frage nun: Der Arzt meinte, ich müsse von nun an ständig
    >>Tabletten nehmen, um die Entzündung im Zaum zu halten. Für den
    >>Rest meines Lebens 3 mal täglich Tabletten (Budelofalk) schlucken?

    >
    > Sowas läßt sich eventuell auch mit Parasiten, bzw. deren
    > ausgesonderten Stoffen, bekämpfen:
    >


    Man sollte aber ehrlicherweise dazusagen, dass es sich hierbei (noch?)
    um eine *sehr* experimentelle Therapie handelt, die außerhalb von
    Studien keinesfalls zu empfehlen ist.

  7. #6
    schonlinner@yahoo.com
    Kein Forenmitglied Avatar von schonlinner@yahoo.com

    Standard Re: Morbus Crohn

    Niklas Thilo schrieb:
    > schrieb:
    >
    > > Tja, nach einem Tag waren sie wieder weg. Ich fuehlte (und
    > > fuehle) mich gesund. Allein der Arzt sagt, dass nach wie
    > > vor die Darmwand geschwollen ist.
    > > Aufgrund CT, Magenspiegelung, Darmspiegelungen, Blutuntersuchung
    > > und verschiedenen Ultraschall-Untersuchungen ist es Morbus
    > > Crohn.

    >
    > Wurde diese Diagnose auch in Gewebeproben aus dem Darm histologisch
    > (feingeweblich) bestätigt? Sicher oder wahrscheinlich? (Die
    > Unterscheidung von der Colitis ulcerosa ist anfangs oft nicht leicht,
    > manchmal unmöglich).


    Das ist es, was mich stark gewundert hat: Im Krankenhaus (Facharzt
    hat mich damals nach 5 Minuten gleich ins Krankenhaus weitergeschickt)
    hat man alles gemacht (Ultraschall, CT, Magenspiegelung,
    Darmspiegelung),
    hat Proben entnommen und nichts sicher festgestellt, lediglich
    "Verdacht auf MC/ Verdacht auf Colitis ulcerosa".
    Der Facharzt hat 1 Monat später erneut eine Darmspiegelung
    durchgeführt und meinte, ich solle mich auf Morbus Crohn einstellen,
    sicher wäre es immer noch nicht, die Diagnose bei so einer Krankheit
    wäre sehr schwer, da sie sich wie ein "Chamäleon" verhält.

    Ein Test auf "Yessirin"-Bakterien (oder wie auch immer die geschrieben
    werden) war ebenso negativ (Facharzt meinte, das käme auch noch in
    Frage).
    Weil man nicht mal Colitis Ulcerosa ausschließen kann, soll ich auch
    noch "Pentasa Sachet" nehmen.

    > > Meine Frage nun: Der Arzt meinte, ich müsse von nun an ständig
    > > Tabletten nehmen, um die Entzündung im Zaum zu halten. Für den
    > > Rest meines Lebens 3 mal täglich Tabletten (Budelofalk) schlucken?

    >
    > Du meinst sicher Budenofalk. Es muss nicht für den Rest des Lebens sein.
    > M. Crohn ist häufig eine schubförmig verlaufende Erkrankung, so dass die
    > Medikamente zwischenzeitlich reduziert oder ganz abgesetzt werden
    > können. Bei einem erneuten Schub muss jedoch dann wieder behandelt
    > werden. Die Einstellung der medikamentösen Behandlung ist sehr stark vom
    > Verlauf abhängig. Außer Budenosid kann man auch 5-Aminosalicylsäure
    > geben - es gibt also eine Alternative bei Nebenwirkungen, Unwirksamkeit
    > o. ä.
    >
    > > Was kann denn passieren, wenn ich die Tabletten nicht nehme?
    > > Der Arzt meinte dann, das reiche bis zum Darmverschluß und einer
    > > Notoperation. Ist da eine reale Gefahr oder lediglich eine
    > > Geschichte, um mir Angst einzujagen, so dass ich ja oft
    > > in der Praxis auftauche und er Rechnungen stellen kann?

    >
    > Dein Arzt hat Recht. Ich habe solche Patienten mit Darmverschluss bei
    > Morbus schon selbst gesehen und nachbehandelt - das ist weniger lustig.
    >
    > M. Crohn ist eine chronische Krankheit, die in der Regel nicht geheilt
    > werden kann. Eine lebenslange Verlaufskontrolle durch erfahrene Ärzte
    > ist insbesondere nötig. Danach richtet sich dann auch die Behandlung,
    > die sehr, sehr verschieden aussehen kann.


    Na ja, zumindest scheint sie bei mir noch im Anfangsstadium zu sein:
    Kein Durchfall (selbst als der Schub da war nicht), keine
    Bauchschmerzen, nichts. Von daher kann ich sagen, daß ich mich
    physisch 100% gesund fühle und daher mich zwingen muß, die Tabletten
    zu
    nehmen. Das Seltsame ist halt, daß man mir als nun "subjektiv
    Gesundem"
    sagt, daß ich "objektiv" krank bin.

    Gruß,
    Alex


  8. #7
    Mathias Schmid
    Kein Forenmitglied Avatar von Mathias Schmid

    Standard Re: Morbus Crohn

    wrote:
    > Niklas Thilo schrieb:
    >> schrieb:

    > Ein Test auf "Yessirin"-Bakterien (oder wie auch immer die geschrieben
    > werden) war ebenso negativ (Facharzt meinte, das käme auch noch in
    > Frage).


    Yersinien.



  9. #8
    Niklas Thilo
    Kein Forenmitglied Avatar von Niklas Thilo

    Standard Re: Morbus Crohn

    schrieb:

    > Das ist es, was mich stark gewundert hat: Im Krankenhaus (Facharzt
    > hat mich damals nach 5 Minuten gleich ins Krankenhaus weitergeschickt)
    > hat man alles gemacht (Ultraschall, CT, Magenspiegelung,
    > Darmspiegelung),
    > hat Proben entnommen und nichts sicher festgestellt, lediglich
    > "Verdacht auf MC/ Verdacht auf Colitis ulcerosa".


    Es scheint aber ja auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung
    hinauszulaufen. Wie bereits gesagt, ist es oft wirklich schwierig,
    zwischen MC und CU zu unterscheiden.

    > Der Facharzt hat 1 Monat später erneut eine Darmspiegelung
    > durchgeführt und meinte, ich solle mich auf Morbus Crohn einstellen,
    > sicher wäre es immer noch nicht, die Diagnose bei so einer Krankheit
    > wäre sehr schwer, da sie sich wie ein "Chamäleon" verhält.


    So ist es leider.

    > Weil man nicht mal Colitis Ulcerosa ausschließen kann, soll ich auch
    > noch "Pentasa Sachet" nehmen.


    Das ist 5-Aminosalicylsäure. Damit wären beide Krankheiten (MC und CU)
    gut zu behandeln. Ich frage mich allerdings, ob bei so geringen
    Beschwerden das nicht ausreicht. Hat der Arzt wirklich gemeint, dass Du
    Pentasa und Budenofalk gleichzeitig nehmen sollst?

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