> Kandidatin für den Darwin Award.
so was habe ich auch gleich gedacht: natürliche Auslese ...
Andererseits: für sie war eben die Hauptsache, dass die unsterbliche Seele
gerettet ist und alle treffen sich ja sowieso wieder, im Himmel oder
sonstwo. Man muss nur ganz fest daran glauben.
Oder: es liegt alles in Gottes Hand. Wie auch immer.
Ich würde es fast als Selbstmord bezeichnen ... aber das ist ja eine Sünde,
das kanns nicht gewesen sein.
Nur: wer verlässt sein Baby, wenn er es verhindern könnte?
Fragen über Fragen ... das muss jeder selbst wissen, da kann man niemanden
zu zwingen, zum Leben und nicht zum Sterben.
SRNC
Elke
"Cornelia Schneider" <cschneider@pccsxb.com> schrieb im Newsbeitrag
news:42e7554d.0@pccsxb.com...
> schlau halten. Das war in diesem Fall nicht so, da die Frau ganz bewußt
> das
> Risiko in Kauf genommen hat. Und das ist ihr Recht, ob das jemandem nun
> gefällt oder nicht.
Der rechtliche Aspekt ist ohnehin klar. Die Frage ist eine andere, wie hätte
die Dame gehandelt, wenn ihr Schicksal im Vorhinein fest gestanden hätte
oder: welches Unheil bringt der Glaube in unsere Welt
Grüße
Heinz
Helmut Wabnig <> wrote in news:qokee15stmcktf375kl7ncdi8imi76k647@4ax.com:
> Kandidatin für den Darwin Award.
Nö, die Darwin Awards sind für Leute, die sich unberechtigterweise für
schlau halten. Das war in diesem Fall nicht so, da die Frau ganz bewußt das
Risiko in Kauf genommen hat. Und das ist ihr Recht, ob das jemandem nun
gefällt oder nicht.
Cornelia
--
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Heinz Gutschner wrote:
> Der rechtliche Aspekt ist ohnehin klar. Die Frage ist eine andere, wie hätte
> die Dame gehandelt, wenn ihr Schicksal im Vorhinein fest gestanden hätte
> oder: welches Unheil bringt der Glaube in unsere Welt
Solange der Glaube nur eigenes Unheil bewirkt, ist meiner Ansicht nach nichts daran auszusetzen.
On 27 Jul 2005 11:35:09 +0100, Cornelia Schneider wrote:
> Nö, die Darwin Awards sind für Leute, die sich unberechtigterweise für
> schlau halten. Das war in diesem Fall nicht so, da die Frau ganz bewußt das
> Risiko in Kauf genommen hat. Und das ist ihr Recht, ob das jemandem nun
> gefällt oder nicht.
Komischerweise bekommt man aber nach Suizidversuchen Besuch beim Onkel
Psychodoktor (oder sogar der Psychiatrie) verordnet - trotz freiem
Willen...
Für mich war dies nichts anderes. Vor allem aber egoistisch dem Kind
gegenüber (da es nun ohne Mutter aufwächst).
Ethan
--
Gegen TCG / Next Generation Secure Computing Base (TCPA / Palladium):
In article <8fi5ite2lwn1.dx7zu135svm0.dlg@40tude.net>, Ethan McIntyre <mcintyre@uni.de> wrote:
>Komischerweise bekommt man aber nach Suizidversuchen Besuch beim Onkel
>Psychodoktor (oder sogar der Psychiatrie) verordnet - trotz freiem
>Willen...
Solche Verodnungen finde ich auch völlig inakzeptabel.
>Für mich war dies nichts anderes. Vor allem aber egoistisch dem Kind
>gegenüber (da es nun ohne Mutter aufwächst).
Das ist ne andere Frage, die sich durchaus diskutieren läßt, Die aber
Ärzte nichts angeht.
Cornelia
--
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"Cornelia Schneider" <cschneider@pccsxb.com> schrieb:
> >Komischerweise bekommt man aber nach Suizidversuchen Besuch beim Onkel
> >Psychodoktor (oder sogar der Psychiatrie) verordnet - trotz freiem
> >Willen...
>
> Solche Verodnungen finde ich auch völlig inakzeptabel.
Und wenn Du jemandem auf dem Brückengeländer hocken siehst, rufst Du
"spring doch!", oder?
Meine Meinung: wer einen Selbstmordversuch überlebt, der wollte gar
nicht sterben, sondern nur ein Notsignal abgeben. Und dann braucht
er selbstverständlich Hilfe.
Paul Lenz
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