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  1. #11
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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Die Tätigkeit im Überblick

    Sozialhelfer/innen bzw. Sozialassistenten/-assistentinnen arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und fördern.
    Sie arbeiten in Wohnheimen für alte und junge Menschen, in Kindergärten und -horten sowie in Einrichtungen zur Betreuung und Pflege behinderter Menschen. Sie sind auch bei ambulanten sozialen Diensten, Familienberatungsstellen, diakonischen Diensten oder Sozialämtern beschäftigt. Die Betreuung von pflegebedürftigen Personen in Privathaushalten bietet ein weiteres Tätigkeitsfeld.
    Die Ausbildung im Überblick

    Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs.
    Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten angeboten, z.B.
    • Familienpflege
    • Sozialpädagogik
    Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre. Dabei kann ggf. die Fachoberschulreife erworben werden.
    Ausbildungsgänge zum Sozialhelfer/zur Sozialhelferin bzw. zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.



    Aufgaben und Tätigkeiten (Kurzform)

    Sie übernehmen pädagogisch-betreuende, hauswirtschaftliche oder sozialpflegerische Aufgaben und Tätigkeiten. Als Mitarbeiter/innen der freien Wohlfahrtsverbände, von kommunalen Dienststellen oder kirchlichen Verbänden übernehmen sie im Rahmen der Familienpflege vorübergehend die Haushaltsführung in Privathaushalten. In Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen, zum Beispiel in Heimen oder Wohngruppen, unterstützen sie die Tätigkeit der Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen. Im Bereich der Altenpflege helfen sie bei der Erledigung der Aufgaben von Altenpflegern/-pflegerinnen. Sozialhelfer/innen bzw. Sozialassistenten und -assistentinnen unterstützen Hilfsbedürftige bei alltäglichen Tätigkeiten. Sie erledigen z.B. Einkäufe, bereiten Mahlzeiten zu, pflegen Wäsche und Wohnung und führen Aufgaben der Grundpflege von kranken und bettlägerigen Menschen aus. Sie helfen den zu betreuenden Personen bei der Körperpflege, sind aufmerksame Gesprächspartner und leiten zu Beschäftigungen an. Darüber hinaus betreuen sie Kinder bei den Hausaufgaben und regen sie zu sinnvoller Freizeitbeschäftigung an.



    Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

    Worum geht es?

    Sozialhelfer/innen bzw. Sozialassistenten/-assistentinnen arbeiten in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und fördern.
    Einsatzmöglichkeiten

    Sie arbeiten unter anderem in sozialpädagogischen und -pflegerischen Einrichtungen, bei Wohlfahrtsverbänden, kommunalen Dienststellen, in Krankenhäusern, Kindertagesstätten, in der Hilfe für behinderte Menschen sowie in Heimen oder Wohngruppen.
    Im Haushalt

    Beispielsweise in der Familienpflege führen sie zeitweise selbstständig den Privathaushalt von Familien, Einzelpersonen oder Gruppen. Das ist dann nötig, wenn die Hausfrau bzw. der Hausmann länger abwesend ist, etwa bedingt durch Krankheit oder Kuraufenthalt. Während dieser Zeit betreuen sie die Familienangehörigen, helfen Schulkindern bei den Hausaufgaben und regen Kinder zu sinnvoller Freizeitgestaltung an. Sie bereiten die Mahlzeiten zu, räumen auf, putzen, spülen das Geschirr, waschen und bügeln die Wäsche. Darüber hinaus pflegen sie Kranke und Bettlägerige.
    In Pflegeeinrichtungen

    In der Pflege betreuen und begleiten sie kranke, pflegebedürftige, behinderte oder ältere Menschen im Alltag. Sie kümmern sich um deren soziale Kontakte, betreuen und beraten sie in persönlichen und sozialen Angelegenheiten oder helfen ihnen bei der Freizeitgestaltung.
    In der Hilfe für behinderte Menschen, in Heimen oder Wohngruppen unterstützen und ergänzen sie in ihrer pädagogisch-anleitenden Funktion beispielsweise die Tätigkeit von Erziehern/Erzieherinnen, Heilerziehungspflegern/-pflegerinnen oder Krankenpflegern/-pflegerinnen.
    Sie betreuen Hilfsbedürftige bei der täglichen Körperpflege und beim An- und Auskleiden. Außerdem unterstützen sie sie bei der Haar-, Nagel- und Fußpflege mit entsprechenden Körperpflegeutensilien, helfen mit beim Gebrauch von Gehhilfen, betten sie und bringen sie in die richtige Lage. Ebenso fördern und unterstützen sie Maßnahmen zur Verbesserung von Bewegungsabläufen bei alten oder behinderten Menschen. Sie begleiten die Bedürftigen bei Arztbesuchen, bei Einkäufen oder auf Spaziergängen. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Kleider- und Wäschepflege, das Bereitstellen, Austeilen von Essen und, falls erforderlich, die Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme. Darüber hinaus sind sie für das Aufräumen und Reinigen der Küche sowie anderer Räumlichkeiten und für Desinfektionsmaßnahmen zuständig.
    In der Jugendarbeit

    Hier kümmern sie sich beispielsweise um gewalttätige oder verhaltensauffällige Jugendliche. Sie beraten diese in Schul- oder Berufsangelegenheiten und bei Familienproblemen. Gemeinsam mit den Jugendlichen entwickeln sie Konzepte zu deren Förderung bzw. Integration. Darüber hinaus planen und organisieren sie u.a. Parties, Konzerte, Vorträge oder Ausstellungen.



    Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

    Sozialhelfer/innen bzw. Sozialassistenten und -assistentinnen haben folgende Aufgaben:

    • Pflegebedürftige betreuen
      • bei der Körperpflege und beim Kleiden unterstützen
      • beim Betten und Lagern mithelfen
      • bei der Prophylaxe von Zweiterkrankungen mithelfen
      • bei der Nahrungsaufnahme unterstützen
      • Hilfestellung bei der Ausscheidung geben
      • Bewegungsabläufe unterstützen und fördern
      • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen ausführen
      • bei der Beobachtung des Gesundheitszustandes mithelfen
      • bei der Durchführung einfacher ärztlicher Verordnungen mithelfen
    • hauswirtschaftliche Versorgung erledigen
      • Im Haushalt selbstständig und eigenverantwortlich Tagesabläufe planen, Einkäufe erledigen, Haushaltsbudgets einhalten
      • Familienangehörige betreuen, insbesondere Kinder
      • hauswirtschaftliche Aufgaben wie z.B. Putzen, Kochen, Abspülen erledigen
      • Freizeitaktivitäten organisieren, zu Beschäftigungen anregen
      • Kranke oder alte Familienangehörige pflegen
    • in der Jugendarbeit tätig sein
      • Jugendliche beraten, z.B. in Schul- oder Berufsangelegenheiten
      • Konzepte zur Förderung und Integration entwickeln
      • Veranstaltungen verschiedener Art organisieren
      • Hilfestellung leisten
    ------------------

    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen...

    also um mal drauf zurück zu kommen was ich alles machen durfte:
    -insulin spritzen
    -alleine lagern
    -jemand alleine im bett waschen
    - ich hatte meine eigenen 5 bewohner die ich jeden tag gepflegt habe
    - dokus geschrieben
    - medikamente verabreicht und gestellt
    uvm.

    ich denke mal das man das eigentlich nur als ausgelernte fachkraft machen darf so sagte man es mir zumindest.

    Gruss regine


    Schnellsuche: Ausbildung oder Helferin?
    Man sieht nur mit dem Herzen gut.
    Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!"

  2. #12
    Erfahrenes Forenmitglied Avatar von Sonnensturm

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    Icon6 Re: Ausbildung oder Helferin?

    Aber doch gerne.



    Wassermann


  3. #13
    Funktionsbereich Anästhesie und Intensivpflege Avatar von Cr@shPS

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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Nunja bis auf das insulin spritzen ist eigentlich keine Aufgabe streng nur für exam. Kräfte! Aber ich gehe davon aus das dir diese Tätigkeit gezeigt wurde und du nach einem festen Spritzschema gespritzt hast (also feste Insulin Einheiten) kurz gesagt du hast nicht selbst entschieden wieviel einheiten du sprizt je nach BZ Wert! s.c. Spritzen machen auch Azubis in der Pflege schon im 1. Lehrjahr. Der Unterschied liegt darin das eine exam. Krankenpflegekraft zum Beispiel auch selbst entscheiden muss was sie zum Beispiel bei einem BZ Wert von 260 mg/dl an Insulin Einheiten sprizt! Sofern es keinen festen Spritzplan gibt!
    Was das Lagern angeht dies SOLLTE eigentlich streng genommen einer exam. Fachkraft vorbehalten sein, leider ist dies nirgends zu leisten selbst im Krankenhaus tun dies Azubis und Hilfskräfte völlig allein und ohne kontrolle!
    Die anderen Maßnahmen sind keine die nur einer exam. Kraft vorbehalten sind.


    Vielen Dank für die ausführliche Info über dieses Berufsbild habe leider davon noch nie was gehört ich denke hier in der Gegend wo ich her komm wird das noch nicht angeboten oder es besteht kein Bedarf!

    Würde dir dennoch empfehlen die Pflege Ausbildung zu machen falls dich das Berufsbild interessiert. Den wie du schon selbst bei der Stellenbeschreibung geschrieben hast steht bei vielen Maßnahmen immer nur MITHELFEN dahinter. Eine exam. Kraft hilft da nicht mit sondern entscheidet selbst und führt aus!

  4. #14
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    Avatar von Shorty87

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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Also ich weiss nicht was eine nicht examinierte Kraft machen darf nur ist mir in meinen Praktikas immer wider aufgefallen das ich genau das gleich gemacht habe wie sie. Das meinte ich damit..

  5. #15
    Aktives Forenmitglied Avatar von N8schatten

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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Ganz simpel:

    MACH es.

    Bewerbe dich erstmal und guck dir Ausbildungseinrichtungen an,
    auch Krankenpflegeschulen/ Unikliniken,
    oder gings dir nur um Altenpflege...???

    Machs,
    du wirst es sicherlich nicht bereuen
    und du steigerst, -logisch, deinen Verkaufswert...

    Außerdem sind diese 3 Jahre nicht nur "einfach eine Ausbildung",
    ich finde, sie sind eine Art Lebensschule, besonders im Bereich Krankenpflege.
    Man lernt soviel über "den Menschen",
    Anatomie, Physiologie und Medizin,
    vorallem,
    man lernt sehr viel über sich selbst...
    Allein die Tatsache,
    in so viele Bereiche reingucken zu können (Klinik),
    so viel mitnehmen zu können....

    Es ist eine Art "Lebensschule"
    und ich habs nie bereut...

    Was hast du zu verlieren??!!!
    !!!! Sapere aude !!!!

    Habe Mut, dich deines EIGENEN Verstandes zu bedienen!

  6. #16
    Gesperrter Benutzeraccount
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    Avatar von Shorty87

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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Ich will in die Altenpflege...

  7. #17
    Lisy
    Kein Forenmitglied Avatar von Lisy

    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Hallo Shorty,
    ich denk du kommst aus Bayern?
    Ist das einzige,mir bekannte Bundesland, das diese Ausbildung anbietet.
    Wird auch sonst nirgens anerkannt, zumindest ist dies mein Kenntnissstand.
    Mach ne solide Ausbildung zum Altenpfleger, einige Ausbildungsinhalte hast du ja schon gelernt. 3 Jahre ein bischen Streß und du bist eine anerkannte Fachkraft. Wage es einfach.
    Gruß Lisy

  8. #18
    Gesperrter Benutzeraccount
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    Avatar von Shorty87

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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Ich wohne im Rhein - Erft - Kreis in Nrw ...

    Ich weiss es mom echt nicht klar sagt mir jeder das ich die ausbildung machen soll aber ich weiss es nicht ich würde eigentlich lieber arbeiten gehen als mich nochmal 3 jahre hinzusetzten...

  9. #19
    Lisy
    Kein Forenmitglied Avatar von Lisy

    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Hallo Shorty,
    zumindest bei uns in BW, sind es so viele Praktikumseinsätze, das die Schule fast untergeht, und du verdienst schon Geld, nicht viel, aber es reicht.
    Wenn du einen schlechten Ausbildungsplatz erwischt arbeitest du mehr als dir lieb ist.
    Gruß Lisy

  10. #20
    Aktives Forenmitglied Avatar von Nightnurse76

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    Standard Re: Ausbildung oder Helferin?

    Zitat Zitat von Shorty87 Beitrag anzeigen
    würde eigentlich lieber arbeiten gehen als mich nochmal 3 jahre hinzusetzten...
    Das habe ich nach meiner KPH-Ausbildung auch gedacht. 12 Jahre später konnte und wollte ich mich nicht mehr mit dem Helferstatus zufrieden geben, weil ich "eh immer wie ´ne Krankenschwester gearbeitet habe", aber nicht dementsprechend bezahlt und ausgebeutet wurde!

    Deshalb: Mach die 3jährige, auch wenn es Überwindung kostet - es wird sich für DICH ausbezahlen.
    ____________________________________________
    Alles wird gut!


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