Ich arbeite lediglich als Teilzeitkraft, demnächst nur noch 50% aufgrund familiärer Umstände. Du hast Recht, wenn Du sagst daß der Konsens zwischen PDL und Mitarbeiter diesbzgl. grundsätzlich stimmig sein sollte. Der Name Teil-zeit sagt für mich schon viel aus, nämlich daß meine Prioritäten nur teil-weise in der Arbeit liegen ... Natürlich versuche ich meine Arbeit so gut als möglich zu machen. Jeden Tag. Aber sobald ich mal was vergesse ( wenn es auch nur eine Kleinigkeit ist ), sprich es wage von 100% nur 85% zu erbringen, dann werde ich gleich in die Ecke "fauler Apfel" gesteckt. Du glaubst gar nicht wie frustrierend und demotivierend es sein kann, wenn immer nur auf Schwächen und Fehler geguckt wird ( seien sie auch noch so winzig ) und das in einem Ausmaß, was an "Zwanghaftigkeit" grenzt und in "Hysterie" ausartet, nämlich dann wenn Dinge unnötig aufgebauscht werden.
Wie dem auch sei, vieles steht für mich als Mensch, dem eine gewisse "Gelassenheit" mittlerweile sehr wichtig geworden ist, nicht im richtigen Verhältnis zueinander.
Das Gehalt ist eine Sache, eine andere ist eine "gute Führung". Auch eine gute Leitung hat eine Leistung dem Mitarbeiter gegenüber zu vollbringen. Schließlich bekommt eine Leitung Gehalt für Führung. Und eine gute Führung zeichnet sich für mich in erster Linie als menschlich, fair und korrekt aus. Mir wird einerseits jedes "kleinste Fitzelchen an Fehler" vorgeworfen, auf der anderen Seite wird seitens der Leitung schon mal vergessen, Pflegeleistungen oder Patienten (richtig) einzuplanen, Touren werden gänzlich falsch geplant, Frei-zeiten von Mitarbeitern vergessen, Zeiten falsch auf den Nachweisen übertragen, gearbeitete Stunden von Mitarbeitern unterschlagen, von der teilweise schlechten Behandlung einiger Mitarbeiter mal ganz zu schweigen .... etx, etx. Sorry, aber so was finde ich unmöglich.
Liebe Grüße,
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