Egal wie hoch letztendlich die Fehlerquote liegt - schon alleine der von dir beschriebene Mehraufwand würde doch die Einführung einer elektronischen Fieberkurve rechtfertigen. Da wird nix mehr übertragen und die Docs müssen ihre Anordnungen auch alle brav selbst schreiben.
Die 30%-Quote hab ich auch schon gehört, kann aber keine zuverlässige Quelle dazu sagen.
Täglich eine neue Kurve pro Patient - je nach Stationsgröße machst du da ja nichts anderes mehr. Also entweder eine Sekretärin einstellen oder das ganze Geschäft an den Nachtdienst abgeben, der ja auch sonst nichts zu tun hat
Und wenn dann die arme Nachteule morgens um 4.00 Uhr noch mal eben 20 oder mehr Kurven schreiben soll, dann liegt die Fehlerquote sicher deutlich über 30%.
Das Thema OPS-Kodierungen gibt´s schon im Psychiatrie-Fred
Nachdem bei uns lange Zeit so getan wurde, als ginge uns das nichts an, haben es jetzt alle verdammt eilig. Vor allem die EDV, die es bislang noch nicht geschafft hat, ein entsprechendes Dokumentationsprogramm in unsere Fieberkurve einzufügen. Heute gab´s eine Einführungsveranstaltung dazu, wegen Nachtdienst war ich aber leider nicht da.
Da die nächste Überprüfung der Richtlinien wohl erst 2013 erfolgt, müssen wir uns wohl oder übel mit einigen Umstrukturierungen anfreunden - Gruppenstärke maximal 9 und dokumentieren bis zum Umfallen. Auch ich bin gespannt, wie sich das alles in der Psychiatrie noch weiterentwickelt...
Ach ja, in Australien wurden die DRGs wegen Sinnlosigkeit wieder abgeschafft![]()



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