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Thema: fertige Pflegeplanung :)

  1. #1
    Registriertes Forenmitglied Avatar von BaLiim

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    Standard fertige Pflegeplanung :)

    Hallo Leute
    ich habe eine Pflegeplanung geschrieben und wollte fragen ob sich das jmnd angucken kann
    und mir eventuell Verbesserungsvorschläge geben kann, würde mich sehr freuen

    meine Patientin :
    - 82j. verheiratete Frau , keine Kinder , lebt im Heim , Ehemann ist der Betreuer
    - laut Pflegebericht wurde die Frau immer in den Stuhl mobilisiert
    - zu uns kommt sie wegen AZ verschlechterung & BZ entgleisung
    - Diabetikerin Typ 2
    - hat einen Dekubitus am Gesäß , Grad 4 , wird mit Biatain Platte versorgt
    - DK + Schutzhose
    - PEG (erhält 2x Fresubin + 1000ml Wasser)
    - leichte Kontrakturen in den Armen
    - reagiert nicht auf Ansprache + Berührung
    - liegt auf Wechseldruckmatratze wird alle 2Std gelagert
    - chronische Vorhofflimmern > Schrittmacher > Macumarpatient

    - Hypertonie + Hüft Tep + Demenz + adipös

    und die Planung als Anhang
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  2. #2
    Aktives Forenmitglied Avatar von Bookwood

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Viele viele Baustellen!!! Ich geb dir mal ein paar Anregungen:

    1) Individuelles Dekubitusrisiko darstellen - welche Hautbereiche sind gefährdet
    2) Individuelles Kontrakturrisiko darstellen - welche Gelenke sind gefährdet
    3) Maßnahme Dekubitusprophylaxe - Lagerungsarte (bspw. 30°links/*Rücken/30°rechts) planen - Oberkörperhochlagerung bei Dekubitus Grad 4 am Gesäß (muss man in Verbindung mit der Luftnot abwägen), Lokalisation Fingertest angeben, Einsatz von Hilfsmittel (bspw. Weichlagerung, Wechseldrucksystem usw...)

    *Rücken nur kurzes Intervall da Dekubitus Grad 4 am Gesäß
    4) Maßnahme Kontrakturprophylaxe - Bewegungsübung aktiv/passiv/assisstiv, Wiederholgungen, Häufigkeit in 24h, physiologische Lagerung
    5) Maßnahme bestehende Kontraktur - Achtung streng genommen Therapie (d.h. auf ärztlicher Anordnung) daher mt Arzt abklären
    6) Anregung des Geschmacksinn, da PEG (morgens, mittags und abends bspw. Tee, Aromen usw.)
    7) Mundpflege und Grundpflege individualisieren
    8) Ressourcen benennen
    9) IKM benennen, Inkontinezprofil usw...
    10) soziale Therapie?????? (Vorlesen, Basale Stimulation usw....)
    11) Frische HÜFT TEP oder eine stabile bzgl. Vermeidung von Außenrotation usw...
    (Tipp)
    Schreibe doch mal den Pflegeablauf detailliert auf -gute Grundlage um die Planung zu individualisieren

    ich könnte die Liste noch viel länger schreiben, da sehr viele Baustellen in der Pflegeplanung bestehen. Außerdem fällt auf, dass so gut wie keine Ressourcen des Pflegebedürftigen aufgeführt sind - sehr defizitäre herangehensweise!!!!

  3. #3
    Aktives Forenmitglied Avatar von leaving-the-moon

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Meine Fragen dazu: Decken 1000ml Fresubin den Kalorienbedarf dieser Patientin?

    Was ist mit den ATLs: Soziale Bereiche des Lebens sichern, sich als Mann/Frau fühlen? zum Thema Demenz? Kommunikation? Nimmt die Patientin etwas wahr? Kann sie sehen und Hören? Radio anmachen, alte Schlager, dafür sorgen, dass sie nicht nur an die kahle Wand/Decke schaut, Ansprache? Gibt es Angehörige, kommen diese zu Besuch, reagiert sie darauf? Mag sie unter Menschen sein (zum Essen in den Speisesaal fahren, auch wenn sie nichts isst? Orale Stimulation mit Dingen die sie mochte -> Wohlbefinden, Erinnerung... etc etc.
    Was ist mit dem Bereich Ausscheidung?

    Mir sind das zu wenige Ressourcen - z.B. hat regelmäßig Stuhlgang Ziel: Ressource erhalten, Ausreichende Flüssigkeitsgabe bei Bedarf z.B. Gabe von Movicol nach Arztanordnung.
    Was ist mit der Ausscheidung? Bilanz?


    Ruhen und Schlafen? Ressource? Schläft die Patientin nachts, hat sie einen geregelten Tag-Nacht-Rhytmus?

    Für Sicherheit sorgen: Medikamentengabe (Hypertonie?)

    Mir wäre das für eine didaktische Pflegeplanung deutlich zu dünn.
    Bookwood gefällt das.


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  5. #4
    Vorübergehend gesperrtes Mitglied Avatar von -Rio-

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Wer nimmt sich hier das Recht zu wissen, ob die Patienten überhaupt Nahrung wünscht?


  6. #5
    Vorübergehend gesperrtes Mitglied Avatar von -Rio-

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Zitat Zitat von leaving-the-moon Beitrag anzeigen
    Meine Fragen dazu: Decken 1000ml Fresubin den Kalorienbedarf dieser Patientin?

    Was ist mit den ATLs: Soziale Bereiche des Lebens sichern, sich als Mann/Frau fühlen? zum Thema Demenz? Kommunikation? Nimmt die Patientin etwas wahr? Kann sie sehen und Hören? Radio anmachen, alte Schlager, dafür sorgen, dass sie nicht nur an die kahle Wand/Decke schaut, Ansprache? Gibt es Angehörige, kommen diese zu Besuch, reagiert sie darauf? Mag sie unter Menschen sein (zum Essen in den Speisesaal fahren, auch wenn sie nichts isst? Orale Stimulation mit Dingen die sie mochte -> Wohlbefinden, Erinnerung... etc etc.
    Was ist mit dem Bereich Ausscheidung?

    Mir sind das zu wenige Ressourcen - z.B. hat regelmäßig Stuhlgang Ziel: Ressource erhalten, Ausreichende Flüssigkeitsgabe bei Bedarf z.B. Gabe von Movicol nach Arztanordnung.
    Was ist mit der Ausscheidung? Bilanz?


    Ruhen und Schlafen? Ressource? Schläft die Patientin nachts, hat sie einen geregelten Tag-Nacht-Rhytmus?

    Für Sicherheit sorgen: Medikamentengabe (Hypertonie?)

    Mir wäre das für eine didaktische Pflegeplanung deutlich zu dünn.
    Ressourcen bei Demenz der Stufe 7 – echt klasse. Selbst Gott zeigt nicht mal so viel Eifer.

  7. #6
    Aktives Forenmitglied Avatar von leaving-the-moon

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Ich bin nicht der Demenzspezialist - habe einfach mal kurz mit mir selbst gebrainstormt.
    Es ist sicherlich ein gewaltiger Unterschied ob man eine Pflegeplanung fürs Arbeiten schreibt oder eine didaktische Pflegeplanung fürs Lernen.

    Dass die Patientin allerdings nicht auf Berührung reagiert glaube ich nicht so ohne weiteres... hier wäre ein Versuch mit Basalser Stimulation sicherlich etwas Wert .. gerade in Bezug auf die Kontrakturgefahr. Die Patienten reagiert nicht auf Berührung heißt für mich - egal was ich mit ihr mache: es gibt keine Reaktion, also auch keine verstärkte Atmung, keine Erhöhung des Muskeltonus, kein Antieg der Herzfrequenz, kein Schmatzen, kein Augen zusammenpressen gar nichts. Und das mag ich nicht so ganz glauben...

  8. #7
    Registriertes Forenmitglied Avatar von BaLiim

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Zitat Zitat von Bookwood Beitrag anzeigen
    Viele viele Baustellen!!! Ich geb dir mal ein paar Anregungen:

    1) Individuelles Dekubitusrisiko darstellen - welche Hautbereiche sind gefährdet
    2) Individuelles Kontrakturrisiko darstellen - welche Gelenke sind gefährdet
    3) Maßnahme Dekubitusprophylaxe - Lagerungsarte (bspw. 30°links/*Rücken/30°rechts) planen - Oberkörperhochlagerung bei Dekubitus Grad 4 am Gesäß (muss man in Verbindung mit der Luftnot abwägen), Lokalisation Fingertest angeben, Einsatz von Hilfsmittel (bspw. Weichlagerung, Wechseldrucksystem usw...)

    *Rücken nur kurzes Intervall da Dekubitus Grad 4 am Gesäß
    4) Maßnahme Kontrakturprophylaxe - Bewegungsübung aktiv/passiv/assisstiv, Wiederholgungen, Häufigkeit in 24h, physiologische Lagerung
    5) Maßnahme bestehende Kontraktur - Achtung streng genommen Therapie (d.h. auf ärztlicher Anordnung) daher mt Arzt abklären
    6) Anregung des Geschmacksinn, da PEG (morgens, mittags und abends bspw. Tee, Aromen usw.)
    7) Mundpflege und Grundpflege individualisieren
    8) Ressourcen benennen
    9) IKM benennen, Inkontinezprofil usw...
    10) soziale Therapie?????? (Vorlesen, Basale Stimulation usw....)
    11) Frische HÜFT TEP oder eine stabile bzgl. Vermeidung von Außenrotation usw...
    (Tipp)
    Schreibe doch mal den Pflegeablauf detailliert auf -gute Grundlage um die Planung zu individualisieren

    ich könnte die Liste noch viel länger schreiben, da sehr viele Baustellen in der Pflegeplanung bestehen. Außerdem fällt auf, dass so gut wie keine Ressourcen des Pflegebedürftigen aufgeführt sind - sehr defizitäre herangehensweise!!!!
    DANKE ERSTMAL
    1. wenden wir im Khaus nicht an , haben nur die bradenskala die wir bei der Aufnahme machen
    3+4+5 danke
    6. ist schwierig bei ihr macht immer ihren mund zu
    8. ressourcen hat sie wirklich keine , sie liegt nur im bett und ist überwiegend am schlafen habe heute morgen auch das mit ressourcen meiner praxisanleiterin gesagt dass ich keine ressource außer abhusten gefunden habe , sie meinte ja stimmt sonst hat sie keine ressourcen
    9. nenn ich bei der infosammlung
    11. eine alte breitet keine probleme

    danke nochmal

  9. #8
    Registriertes Forenmitglied Avatar von BaLiim

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    Standard AW: fertige Pflegeplanung :)

    Zitat Zitat von leaving-the-moon Beitrag anzeigen
    Meine Fragen dazu: Decken 1000ml Fresubin den Kalorienbedarf dieser Patientin?

    Was ist mit den ATLs: Soziale Bereiche des Lebens sichern, sich als Mann/Frau fühlen? zum Thema Demenz? Kommunikation? Nimmt die Patientin etwas wahr? Kann sie sehen und Hören? Radio anmachen, alte Schlager, dafür sorgen, dass sie nicht nur an die kahle Wand/Decke schaut, Ansprache? Gibt es Angehörige, kommen diese zu Besuch, reagiert sie darauf? Mag sie unter Menschen sein (zum Essen in den Speisesaal fahren, auch wenn sie nichts isst? Orale Stimulation mit Dingen die sie mochte -> Wohlbefinden, Erinnerung... etc etc.
    Was ist mit dem Bereich Ausscheidung?

    Mir sind das zu wenige Ressourcen - z.B. hat regelmäßig Stuhlgang Ziel: Ressource erhalten, Ausreichende Flüssigkeitsgabe bei Bedarf z.B. Gabe von Movicol nach Arztanordnung.
    Was ist mit der Ausscheidung? Bilanz?


    Ruhen und Schlafen? Ressource? Schläft die Patientin nachts, hat sie einen geregelten Tag-Nacht-Rhytmus?

    Für Sicherheit sorgen: Medikamentengabe (Hypertonie?)

    Mir wäre das für eine didaktische Pflegeplanung deutlich zu dünn.

    Hallo Sie nimmt nichts wahr du kannst mit ihr alles machen was du willst sie reagiert einfach nicht.
    Sie hat eine PEG nimmt oral nichts zu sich ist auch nicht in der Lage auch vom AZ her.
    Ausscheiden : hat DK , Dk Pflege + infektionsrisiko in der Planung genannt

    Stuhlgang < Sie führt regelmäßig ab ohne Probleme und Abführmittel , deshalb sehe ich das nicht als Pflegeproblem u ist nicht aufgeführt worden von mir.

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