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  1. #1
    Registriertes Forenmitglied Avatar von Oliver

    Beruf
    Fachkrankenpfleger, Praxisanleiter
    Bereich
    IPS
    Registriert
    23.11.2000
    Beiträge
    32
    Hallo zusammen
    Hier möchte ich ein Thema aufgreifen und die Idee von Sabine aus dem Dipidolor-Beitrag aufnehmen. Wie sieht es bei Euch in der Praxis mit Schmerzpflastern aus? Herscht bei Euch die Meihnung Patienten würden abhängig werden oder ist man der Meihnung, Patinten müssen heute keine Schmerzen mehr haben?
    Schreibt mir!!!

    Schöne Grüße Oliver


  2. #2
    frank
    Kein Forenmitglied Avatar von frank
    hallo oliver,

    ich glaube, das durogesic-pflaster nicht so das problem sind,die haben sich gut durchgesetzt.
    ich habe die erfahrung gemacht das eher morphin iv. oder hohe gaben an oraler medikation, für ärzte problematisch sind.
    vielleicht nicht so sehr für ärzte im k-haus, sondern eher für, im umgang mit schmerzmitteln unerfahrende, hausärzte.
    die erfahrung ist dann immer mal wieder, das die gaben an mo runtergesetzt werden, ohne auf die bedürfnisse der pat. einzugehen.
    vielleicht aus angst, oder aus unerfahrenheit!
    auch eine herausforderung für die pflege!!!

    außerdem werden nicht regelmäßig fb´s zu diesem thema, gerade für ärzte angeboten.

    gruss frank

  3. #3
    Aktives Forenmitglied Avatar von heiner

    Beruf
    ex.Krankenpfleger
    Bereich
    ambul.Pflege
    Registriert
    25.01.2002
    Beiträge
    197
    Hallo,
    Durugesic Pflaster sind eine gute Sache,haben nur den einen
    Nachteil:
    Perestaltik geht zurück,Abführen nur sehr trocken und unregelmäßig.Dafür verschwinden natürlich die Schmerzen.
    Als Dauermedikation sollte man doch zurückhaltent sein.
    Aber welches Schmerzmittel ist schon Ideal?
    Heiner

  4. #4
    Registriertes Forenmitglied Avatar von NetSpy

    Beruf
    Ltd. Pflegefachkraft
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    Internistische Onkologie + Hämatologie
    Registriert
    24.06.2002
    Beiträge
    39
    <BLOCKQUOTE>quote:</font><HR>
    Perestaltik geht zurück,Abführen nur sehr trocken und unregelmäßig<HR></BLOCKQUOTE>
    Den Nachteil haben ja leider die meisten Opiate. Daher gilt: Keine länger andauernde Gabe von Opiaten, ohne gleichzeitige Gabe von Laxantien.
    Auch wichtig und gerne übersehen: Kontraindiziert bei erhöhtem intrakraniellen Druck (Metastasen!!)


    Gruß

  5. #5
    Registriertes Forenmitglied Avatar von baerbel

    Beruf
    Krankenschwester
    Bereich
    Chirurgie
    Registriert
    07.06.2002
    Beiträge
    3
    Guten Morgen
    Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Durogesic Pflaster gemacht, selten kommt es zu Nebenwirkungen und ich finde sie haben den Vorteil, daß die Pat nicht so abgeschossen. Die Dosisabgabe verläuft eben gleichmäßiger ohne große Spitzen und Tiefen. Einen weiteren Vorteil sehe ich in der langen Wirkdauer, die Patienten sowie die Pflegenden müssen nicht ständig an die Schmezmittelgabe denken.
    Opstipationen kommen meines Erachtens nicht so häufig vor wie bei der Einnahme von MO.
    Einen großen Nachteil sehe ich aber in der langen Nachwirkzeit. Außerdem helfen sie bei ganz staren Scherzen auch nicht mehr. Im Großen und Ganzen finde ich die Pflaster gut, sie sind eine Alternative zu Tabletten und Spritzen und können von Fall zu Fall sehr gute Dienste leiseten.
    Schönen Tag wünsche ich allen

  6. #6
    Dirk Knück
    Kein Forenmitglied Avatar von Dirk Knück
    Hallo ...
    ein kluger Kopf hat mir mal gesagt : eine Schmerztherapie ist dann gut, wenn der Patient keine Schmerzen mehr hat... ich denke wenn dieses Ziel mit einer kontinuierlichen Gabe z.B. mit Durogesic erreicht werden kann, ist das gut so. Du musst Dir nur mal vorstellen, einen Schmerz zu spüren, der auf der Schmerzskala gegen 10 läuft. Die Zeit vom "melden" des Schmerzes bis zur GAbe eines Medikamentes und dessen Wirkeintrittes wird Dir wie JAhre vorkommen.
    <BLOCKQUOTE>quote:</font><HR>im umgang mit schmerzmitteln unerfahrende, hausärzte.
    die erfahrung ist dann immer mal wieder, das die gaben an mo runtergesetzt werden, ohne auf die bedürfnisse der pat. einzugehen.
    vielleicht aus angst, oder aus unerfahrenheit!<HR></BLOCKQUOTE>
    Hierzu fällt mir gerade eine nette Geschichte ein : eine Bekannte bekam ein Durogesic verschrieben. Kurze Zeit später wurde die Dosis erhöht und es kam zu übelkeit und Erbrechen. Ein Anruf beim Hausarzt gab den Tipp der Sprechstundenhilfe : wenn Sie das nicht vertragen, dann schneiden Sie das Pflaster in der Mitte durch !!!!!

    Liebe Grüsse

    Dirk

    [ 29. Juli 2002 05:16: Beitrag editiert von Dirk Knück ]

  7. #7
    Erfahrenes Forenmitglied Avatar von Marc Baumann

    Beruf
    Krankenpfleger
    Bereich
    Neurologie
    Registriert
    17.11.2000
    Beiträge
    519
    Hallo Ihr,

    genau diese "nette Geschichte" von Dirk wollte ich eben auch zum Besten geben, mit anderen Leuten und in anderer Situation.

    Nachtdienst, Krankenhaus, Durogesic-Pflaster:
    Aus unserem Vorat auf Station konnten wir eine bestimmte Dosierung nicht bestreiten. Auf der Suche im Haus nach dem passenden Dosis-Pflaster wurde mir von einer Station geraten, eines zu teilen, dann hätte ich die Dosierung, welche ich suchte. "Das machen wir immer so..."
    Ich habe nach viel suchen dann doch ein passendes Pflaster gefunden.

    Gruß,

    Marc

    [ 29. Juli 2002 08:46: Beitrag editiert von Marc Baumann ]

  8. #8
    Registriertes Forenmitglied Avatar von KathrinB.

    Beruf
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    ambulante Pflege/ PDL
    Registriert
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    Beiträge
    6
    Hallo Ihr,
    wir haben eigentlich auch nur gute Erfahrungen mit Durogesic.Die Nebenwirkung die wir aber festgestellt haben das die Pat. am Tag wo gewechselt wird sehr verwirrt sind.
    Ansonsten haben wir mit vielen Hausärzten das Problem das sie nach Möglichkeit keine BTM´S verschreiben wollen und nach Möglichkeit nichts höheres als Tramal verordnen.Oftmals wird nach Krankenhausentlassung das BTM wieder abgesetzt wird und Tramal o.ä verschrieben wird.Angeblich aus Kostengründen.
    Gruß
    Kathrin

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